Donnerstag, 20. Juli 2017

PURE REASON REVOLUTION - THE DARK THIRD

Schade,schade,schade - nur 3 Alben und 8 Jahre gemeinsames Schaffen war dieser englischen Band vergönnt. Im Jahr 2011 zog sie die Reißleine und löste sich auf. Dabei sind sie mit diesem vorliegenden 1 1/2-Album als Debut sehr vielversprechend gestartet - vielversprechend in Sachen Arrangement bzw. Kom-Position, Klang und vor allen Dingen im Bereich Melodienstärke.

Das Intro "AEROPAUSE" kommt floydig-freudig aus den Lautsprechern geschwebt und geht fast unmerklich in den 2.Titel "GOSHENS REMAINS" über. Was ein Merkmal dieses Albums ist, dass man ohne den Blick auf das Abspielgerät vermeintlich ein durchgängiges Werk zu hören glaubt. Es gibt zwischen den einzelnen Stücken kaum Brüche. Die überraschen im Verlauf immer mal wieder in den Tracks selbst.

Was sich musikalisch aus den Speakern entwickelt ist am Ende Pop. Allerdings in ganz anderer Güte als der Mainstreammüll, der sich über den Hörer an vielen Stellen des Alltags entleert,entwickelt die Band ihre Stücke mit Können und Enthusiasmus.

 Da gespickt mit metallischen Riffs,Elektronics, druckvoller Rhythmus-/Bassarbeit und vor allem sehr ausgefeilten Gesangsarrangements (APPRENTICE OF THE UNIVERSE) kann man das Geschehen mit dem  Etikett "PowerArtpop" versehen.  Auch wie die Truppe den Popduktus erweitert und mit Härte und Energie (z.B.Track VIII!) vorantreibt und die Songs entwickelt ist als fortschrittlich zu bezeichnen.

Beeindruckend ist die Songentwicklung hin zu den Refrains - so als solche erkennbar - die durch tolle Mehrstimmigkeit unterstützt mit harten Riffs und vorwärtstreibendem Schlagzeug den Hörer in ihren Bann schlägt. Das ist und bleibt großartige Musik.

Für ein Debut ein ganz großer Wurf, der Hoffnung auf ein Mehr oder noch Größeres machte. Doch die Gruppe scheiterte wohl am eigenen Anspruch, wie die nächsten Jahre zeigten.
Dennoch ein Muss für den Proggy, der auch poppige Ansätze nicht verabscheut. Ganz dicke Empfehlung!

https://www.youtube.com/watch?v=DFsr_f6Ymb4&list=PLocJSKiJHjoeTLqJ2wVLnftqL-A-ZbMh_

Die Band:

Chloe AlperBass, Vocals
Andrew CourtneyDrums, Percussion
John CourtneyVocals, Guitars, Programming, Keyboards, Bass
Jamie WilcoxGuitars, Vocals
James DobsonKeyboards, Violin, Programming, Vocals, Bass
Gregory JongGuitars, Vocals, Keyboards
Titel: Disc 1
1.Aeropause5.07
2.Goshen's Remains5.45
3.Apprentice Of The Universe4.17
4.The Bright Ambassadors Of Morning11.57
5.Nimos & Tambos3.45
6.Voices In Winter / In The Realms Of The Divine6.35
7.Bullits Dominae5.23
8.Arrival / The Intention Craft8.54
9.He Tried To Show Them Magic / Ambassadors Return   (Secret Track)13.16
Disc 2
1.In Aurelia3.59
2.Borgens Vor4.17
3.The Exact Colour4.05
4.-
1. The Twyngyn
2. Trembling Willows 
7.17
5.Golden Clothes7.31


Montag, 12. Juni 2017

KYLVER - THE ISLAND

Im Jahre 2016 ließen die vier Briten ihr 2. Werk nach "The Mountain Ghost" folgen. Es soll sich wiederum um ein wort- also auch gesangloses Konzeptalbum handeln wie bei seinem Vorgänger. In "The Island" geht's dem Vernehmen nach um eine Seereise, die manch Abenteuer bietet. Der geneigte Hörer möge diese per eigenem Hörpotenzial herausarbeiten.
Von den ersten Takten des Einstiegstracks an trifft man auf eine veränderte Band, wenn man das Debut "The Mountain Ghost" als Maßstab nimmt. Die Basiselemente sind zwar die gleichen geblieben wie die Gitarrenriffs, die druckvolle Orgel, das solide Schlagwerk und der massive Bass, aber die Energie und vor allem das Tempo haben reichlich zugelegt. Die Jungs sind aus ihre Puschen gekommen und haben kräftig auf's Gaspedal gedrückt. Auch die Produktion klingt frisch und nach Leben. Es wird gerockt, was das Zeug hält (Hy-Brasil), wenn auch mit ruhigeren, getragenen Passagen (Monolith), was das Gesamtgeschehen kurzweilig macht. Und es gibt wieder Riffs, die sich ins Gehör fräsen wie im Opener "The Great Storm..." ab Minute 9. Da fällt es schwer die Extremitäten ruhig zu halten.
Wieder zählt das Gruppenbild, das Team also, nicht allzu sehr der Solist. Das macht den Ansatz der Band - oder kann man von Philosophie sprechen? - in meinen Ohren so sympathisch.
Man darf gespannt sein, was diese Band als nächstes anbieten wird. Dieses Album jedenfalls sei allen offenen Ohren empfohlen.

Die Band:

Barry Micheson           dr
James Bowmaker        b
Jonny Scott                  g
Neil Elliot                     org,keyb

Titel:

1) The Great Storm of 1703         13:41
2) Hy-Brasil                                   5:11
3) Monolith                                    9:28
4) TheAbyss                                   6:37
5) The Great Race                          6:54

https://kylver.bandcamp.com/

Montag, 5. Juni 2017

KYLVER : THE MOUNTAIN GHOST


In Nordengland, genauer in Newcastle upon Tyne, gegründet von Drummer Barry Micheson, Bassist James Bowmaker, Gitarrist Jonny Scott and Organist Neil Elliot. veröffentlichen die 4 im Mai 2015 ihr Debut THE MOUNTAIN GHOST. Ein Konzeptalbum ohne Text, was dem Hörer ohne Kenntnis des "Konzepts" die Freiheit lässt, das Klanggeschehen auf sich ohne Vor-Urteil wirken zu lassen. Wobei die Titel dieses Vierteilers schon Hinweise geben, worum es sich bei dem Konzept drehen könnte.
Den Hörer empfängt nach einem schlichten Intro Soundwände aus Metal-Doomgitarren und '70er-Orgel, gestützt von knurrigem Bass und solidem, erdigem Schlagzeug. Gesungen wird nicht, obwohl man hie und da eine Cantilene vermisst. Es gründet alles auf Riffs, die mal mehr oder weniger komplex ausfallen. Einzeldarstellung ist nicht, es zählt nur das Team, will heißen, dass Jonny Scott  am Ende des ersten Tracks seine Solokunst auf ein tolles Riff aufsetzen darf. Ansonsten gibt es seltene Fills von Gitarre und Orgel.
Das Ganze wird mit viel Druck, reduziertem Tempo und einigen Wiederholungen gespielt, wobei es KYLVER gelingt vor dem Nervpunkt die Kurve zu kriegen und die Riffs ändern. Sie selbst beschreiben ihr musikalisches Konzept als instrumental-progressiven Postrock mit metal-doomen  Riffs und "classic hammond". Hinter dem "progressiv" möchte ich ein Fragezeichen setzen, denn Vieles des Gehörten kommt dem alterfahrenen Hörer als sehr bekannt vor. Aber das gilt auch für einige Veröffentlichungen neueren Datums, denen dann das Etikett "Retro" angepappt wird.
Zurück zu KYLVER: sie schaffen es dennoch eine Spannung aufrecht zu halten, die durch das ganze Album trägt, wozu der pure Klang erheblich beiträgt. Die musikalischen Wendungen sind oft einfach gehalten, lösen dennoch einen Sog aus, der den Hörer beim 2.,3. Durchgang gefangennimmt und schwer wieder loslässt. Also Vorsicht, es ergibt sich eine gewisse Suchtgefahr!
Für den Proggy, der es gerne zwischendurch mal härter, aber eingängig liebt ohne auf Texte achten zu müssen. Und den Hardrocker, der es instrumental mag.

Anspieltipp: The death of the mountain ghost

 Die Band:
 Barry Micheson         dr
 James Bowmaker       b
 Jonny Scott                 g
 Neil Elliot                   org,keyb

Titel:
1) The Mountain has ghosts                     14:13
2)The Feast of The Mountain Ghost        10:18
3)The dance of the Mountain Ghost          6:06
4)The Death of the Mountain Ghost          8:10

https://kylver.bandcamp.com/album/the-mountain-ghost

Sonntag, 22. Mai 2016

STEVE THORNE : ISLAND OF THE IMBECILES

Erster Titel  "In the frame": rhythmisches Bassostinato, Keyboardquietschen, Tamburin, stampfendes Schlagzeug, Stimme: nach wenigen Takten frag man sich, ob Phil Collins unter Pseudonym 'ne neue CD aufgenommen hat.Verblüfft schaut der Rezensent nochmals auf das Case. Nein, kein Zweifel, es ist Steve Thorne, der hier dem guten Phil zeigt, wie man den Spagat zwischen Pop und Prog auch hinbekommen kann. Nämlich mit eingängigen Melodien und durchgehendem Rhythmus (sehr tanzbar!), aber irgendwie doch anders als der Hitschreiber. Mit dem Opener stellt sich gleich ein Highlight dieser CD vor. Einzig die Ausblende befremdet.
Alle Instrumente spielt er hier selbst wie auf all seinen vorherigen 4 CDs.
Auch die Ballade "Animal" bestreitet Steve allein. Sie besticht durch Ohrwurmcharakter und einem schönen Oboenmotiv, das allerdings synthetisch erzeugt ist. Ab hier sticht der Collins Phil nicht mehr so durch wie im Opener. Ausblende - wie schade.
Im 3.Track" Colours of torment" kommen nun Gastmusiker zum Einsatz. Und das sind mit Tony Levin am Bass und Nick d'Virgilio an den Drums keine Nonames - ganz im Gegenteil. Mit ihnen bekommt die CD einen Energieschub, da sie der in der Komposition steckenden Power nachhelfen. Federnder Rhythmus und ein ohrwurmiger Refrain prägen diesen Poprocker.
Mit einem an ein Hackbrett (Saiteninstrument, vornehmlich in der sog.Volksmusik üblich) erinnerndem Sound eröffnet "Don't fear tomorrow" ein  Singer/Songwritersong, der in seiner Mitte ein schönes Gitarrensolo von Robin Armstrong birgt. Der Refrain drängt das gesamte Werk weiter in Richtung AOR, das progressive Element verliert sich mehr und mehr. Diese Entwicklung lässt sich durch all seine 5 CDs in der Gesamtbetrachtung beobachten. Schöne Melodien komponiert er weiterhin, die denen des o.g. Ph.C. in nichts nachstehen ("Let me down").
In "Ancestors" kommen nochmals Proggiges in  Spuren zu Gehör durch die Mellotroneinsätze. Auch hier wieder feine Refrains.  Peter Gabriel kann er auch, so in "Ashes", zumindest stimmlich. Hierbei hat er sich Teile der Keyboardsounds bei Rupert Hine abgehört, so scheint es.
Folkloristisch gestaltet sich der Ausklang mit "They are flesh" durch die Akustische, womit er einen Hinweis gibt, in welche Richtung es für ihn gehen kann, so er doch noch weitermacht. Denn er beabsichtigt nach eigener Aussage zunächst nur noch für andere zu komponieren und seine Solokarriere zu unterbrechen. Viele kamen wieder und einige stärker denn je. Schaun mer mal...
Abschließend ist  festzuhalten, dass "Island..."als reifstes seiner Solowerke eine Art Vermächtnis seines bisherigen Wirkens darstellt.
Wer AOR mit gelegentlichen, sanften Ausschlägen in Proggefilde mag, der sollte hier unbedingt antesten.

Steve Thorneall instruments
Gastmusiker:
James McLarenbacking vocals (10)
Nick d'Virgiliodrums (3, 4, 6, 7,8,9)
Tony Levinbass (3,7)
Robin Armstronglead guitar (4, 7, 8)
Titel:
1.In the frame5.11
2.Animal6.32
3.Colours of torment4.44
4.Don't fear tomorrow3.47
5.Island of the imbeciles3.41
6.Dear mother earth3.25
7.Let me down4.48
8.Ancestors4.36
9.Ashes6.29
10.They are flesh6.49

Montag, 16. Mai 2016

MAGNI ANIMI VIRIS : HEROES TEMPORIS - WORLD EDITION

Im Jahre 2007 erschien unter dem Titel HEROES TEMPORIS eine sog. Rockoper des italienischen Keyboardduos Giancarlo Trotta und Luca Contegiacomo. Das Werk wurde mit italienischen Musikern in italienischer Sprache aufgenommen (http://babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=8204). Nach ca.10 Jahren folgt nun eine "World-Edition" in Englisch.
Hierzu verpflichteten die beiden Autoren der Oper mit Russel Allen (Symphony X) und Amanda Somerville (Edguy,Epica,Avantasia) zwei englischsprachige Sänger und mit Clive Riche einen ebensolchen Erzähler, um dem Anspruch der weltweiten Ausrichtung gerecht zu werden.
Dem öffentlichen Druck (Waschzettel) folgend hat man die vocals der Titel neu in Englisch eingespielt und diese "World-Edition" remixt.
Was der geneigte Hörer auf die Ohren bekommt, ist ein im Rockoper,-musicalgenre reichlich bekannter Mix aus dicken Streicher-,Chorpassagen und Sologesängen mit Schwergewicht auf eingängigen Melodien unter Vermeidung des Hauches von Komplexität. Das Ganze begleitet mit metallischem Gitarrensound und gelegentlichen Doubledrums; hie und da mal ein Gitarrensolo (...Temporis). Es hört sich sehr glatt und mainstreamig an. Dieses Terrain hat weiland Hr. Rick Wakeman schon eindrucksvoller angeboten bzw. abgedeckt.
Soweit der Mecker. Postiv zu erwähnen ist die Tatsache, dass der Erlös dieses Mixes der "Association Heroes Temporis" für autistische Kinder zugute kommen soll. Von daher verbietet sich nach m.M. eine Bewertung.

Die Band:
Piano, Keyboards, Moog, Effekte, ProgrammierungGiancarlo Trotta und Luca Contegiacomo

Gastmusiker:

Amanda SomervilleSänger
Russel AllenSänger

Marco SfogliGitarren
Randy CovenBass
John MacalusoSchlagzeug
Roberto D'AquinoBass, Stick
Simono Gianlorenziakustische Gitarre (13)
Clive RicheErzähler
Bulgarisches SinfonieorchesterOrchestrierung
Giacomo SimonelliDirigent
01. Soundtrack (feat. Clive Riche)
02. Heroes (feat. Russell Allen & Clive Riche)
03. Temporis (feat. Clive Riche & Russell Allen)
04. Intus - Until (feat. Amanda Somerville)
05. Troughts (feat. Amanda Somerville)
06. Never Again (feat. Amanda Somerville, Russell Allen & Clive Riche)
07. Desertsoul (feat. Russell Allen)
08. I'd Like (feat. Russell Allen & Amanda Somerville)
09. Like the Hawk (feat. Russell Allen & Amanda Somerville)
10. Moon Peace (feat. Russell Allen & Amanda Somerville)
11. Crystalize (feat. Amanda Somerville)
12. Fortis (feat. Russell Allen)
13. Without Breath (feat. Russell Allen)
14. Outro




Freitag, 25. März 2016

ULVER: ATGCLVLSSCAP

Wenn er ein erstes Durchhören geschafft hat, fällt es dem Rezipienten schwer, zu glauben, dass diese Band aus Norwegen in ihren Anfängen dem Black/Thrash Metal gehuldigt hat.
Es beginnt mit friedlichem Glockenläuten, dem sich nach und nach synthetische Klangflächen zugesellen und harmonisch die Glockentöne erweitern. Gegen Ende dieses ersten Stückes - England's Hidden - beginnen Störgeräusche das "schöne" Hörbild zu irritieren.
Diese Vorgehensweise ist das Grundkonzept dieses Werkes. Die Stücke beginnen nach konventionellen Hörgewohnheiten und verändern fließend ihren Charakter, was dem Ganzen einen eigenartigen Sog verpasst, dem man sich schwer entziehen kann.
Gerockt wird zwischenzeitig auch - Cromagnosis - ; ab Minute 6:00 mit Turbo dergestalt, daß kein Bein ruhig bleibt.
Bestimmend sind mächtige Klangflächen mellotronischer Art, teilweise erhöht durch majestätische Orgelakkorde, begleitet von Gitarrenfills, die für irrlichternde Effekte sorgen. Solide bleibt als Anker dienend das Schlagwerk, das zusammen mit dem meist ruhig gespielten Bass für die Erdbindung sorgt - Moody Six z.B.
 Gesungen wird auch. Spät zwar, aber durchaus nachhaltig, da Krystoffer Rygg, ein Gründervater der Truppe, seine Stimme mit viel Gefühl durch die Melodien führt, dabei stellenweise an den jungen Scott Walker erinnernd - Nowhere - . In - Ecclesiastes - improvisiert er nach dem erzähltem ersten Teil auf das Klaviermotiv in eindrucksvoller Weise seinen Text. Sehr hörenswert.
Den Abschluss bildet das viel zu kurze - Solaris -. Es lehnt sich an barocke Motivik an in Kombination mit flatternd-rhythmischen Stimmen und vorwärtstreibender Perkussion. Das unvermittelte Ende lässt den Hörer - fast - erschrocken zurück - und die Repeattaste drücken.

Es gilt die höchste Warnstufe: SUCHTGEFAHR!

http://www.jester-records.com/ulver/ulver.html

Die Band:

Seth BeaudrealtAudiovisuals
Ole Alexander HalstensgårdElectronics
Anders MøllerPercussion
Daniel O'SullivanBass, Gitarre
Kristoffer RyggElectronics, Percussion, Stimme
Jørn H. SværenStimme
Ivar ThormodsæterSchlagzeug
Tore YlwizakerKeyboards, Electronics

Titel:
1.England's Hidden7:43
2.Glammer Hammer4:49
3.Moody Stix6:45
4.Cromagnosis9:48
5.The Spirits That Lend Strength Are Invisible3:16
6.Om Hanumate Namah7:42
7.Desert/Dawn8:27
8.D-Day Drone9:22
9.Gold Beach4:58
10.Nowhere (Sweet Sixteen)5:57
11.Ecclesiastes (A Vernal Catnap)9:02
12.Solaris2:12