Sonntag, 17. März 2013

VARIOUS ARTISTS: ONE WORLD ONE VOICE

Es war 1990. Da erschien diese Aufnahme - noch als Vinyl-Lp in den damals gerade noch so existierenden Plattenläden. Mich interessierten damals die Sachen, an denen ein gewisser Rupert Hine beteiligt war. So war er auch hier zusammen mit Kevin Godley (Ex-10cc) "Drahtzieher" hinter und vor den Kulissen dieses Mammutprojektes. Kevin Godley war wohl der Urheber des Ganzen. Mit einem Bassmotiv von Sting (ex-Police) im Gepäck reiste er  mit seiner Crew quer durch die Welt und ließ Musiker von allen Kontinenten zu diesem "basic" ihre Musik entwickeln. Die Ergebnisse wurden dann mit Kamera und Mikro aufgenommen und dann in London gemixt und  in diese, wie ich finde, einmalige Aufnahme gegossen. So viele unterschiedlichen Stile und Sprachen sind selten in eine solch stringende, weil wie in einem Guss entstehende Musik gegossen worden. Darin sehe ich das Verdienst von Rupert Hine, der, wie auch schon in seinen vorherigen Projekten, eine sehr einfühlsame, aber doch bestimmte "Regie" beweist. Er lässt den Musikern ihre Identität, aber hat doch die Fäden in der Hand.
Auch der paralell gedrehte Film ist ein Augen- und Ohrenschmaus. Meine ganz, ganz dicke Empfehlung!

Track listing

  1. Robbie Robertson - Chief Seattle Speaks
  2. Kevin Godley, Sting, Courtney Pine, Gypsy Kings, Ark - (Instrumental)
  3. Gypsy Kings, Nusrath Fateh Ali Khan - Este Mundo
  4. Laurie Anderson & Pool - (Instrumental)
  5. The Chieftains, Guo Yue, Bagamogyo Players - (Irish Instrumental)
  6. Avelha Guarda Da Portela - Brazilian Party
  7. Steven van Zandt - Foreplay To One Heart
  8. Steven van Zandt, Peter Gabriel & Street-People - One Heart
  9. Dave Stewart And The Spiritual Cowboys - One Music From Another
  10. Junior, Steve Stevens - One World
  11. Michael Rose, Steel Band - One World
  12. Clannad, Chrissy Hynde, Geoffrey Oryema, Ri Na Eruinne, Mari Boine - Gula Gula
  13. Nativ Land & Themba - Oh Ya
  14. Milton Nascimento - De Fira
  15. Peter Gabriel, Suzanne Vega, Geoffrey Oryema - One White Field
  16. Great Muungano Cultural Troup - (Drum Instrumental)
  17. Lou Reed, Richard Guilliano - One World, One Voice
  18. Salif Keita - Nami Watah
  19. Laurie Anderson - The Whale
  20. Johnny Clegg & Savuka, Eddie Grant, Long Shawah - Free World
  21. Christopher Warren-Greene, David Gilmour, Venice, Howard Jones, Bob Geldof, Terence Trent D'Arby - Meet Again (A Hole To Fill)
  22. Kodo-Drummers & Leningrad Symphony Orchestra - Finale

 Zum Einstieg: http://www.youtube.com/watch?v=iLY79P8xvw0 und folgende

Montag, 4. Februar 2013

TRIBUTE: NEW VIEWS

Eine gute Nachricht für alle Vinylfreunde: Vinyl boomt - mal wieder. Einfach nicht "kaputtbar",die schwarze Rille! So hat z.B. der SWR1 an einem Sonntag von 13 - 24h nur Musik von Vinylplatten gespielt!
 Hier also nochmal eine schwarze Scheibe von meinem Plattenteller -
 Die Band : Tribute aus Schweden. Die Aufnahme: 1984 in Münster/Deutschland(!). Ich weiß nicht, was damals 6 Schweden in die "Musikmetropole" Münster getrieben hat. Das Ergebnis jedenfalls nötigt dem geneigten Hörer viel Respekt ab, so er Instrumentalmusik mit "voices" (keine vocals!) mag. Das Ganze erinnert ganz, ganz stark an Mike Oldfield zu Ommadawn/Incantations- Zeiten. Man könnte diese Produktion fast als "Oldfield-Klon" bezeichnen. Das ganze Instrumentarium einer Oldfieldaufnahme ist auch hier zu hören inklusive Tubular Bells. Allerdings "rockt" es hin und wieder ("Icebreaker", mittlerer Teil v. "New Views"). Das Instrumentarium auf die 6 Musiker verteilt. Es klingt sehr luftig, mit leichter Hand produziert und perlt mit viel Heiterkeit aus den Boxen ohne platt oder beliebig zu wirken. Dafür sind die Kompositionen wirklich welche, gelegentlich mit Tiefe. Es groovt, mit Keybord- und Guitarsoli versetzt und durch angenehme, schwebende Solo- und Chorvoices ergänzt. Falls man etwas kritisieren will, dann die Hallabmischung der Drums, was diesen einen leicht synthetischen Anstrich gibt. Aber das war's auch schon.
Eine positive,Optimismus strahlende Musik, wie sie heute in diesem Genre - leider - selten anzutreffen ist.
Dazu passt auch folgende Zeile der Coverrückseite -Zitat:
 "This album is dedicated to everyone who is following his initial visions. Keep the light burning!"

Anspieltipps: keine - die ganze Platte!

PS: es hat doch hin und wieder aweng geknakst und gerauscht - Vinyl eben, aber schön war's;-)

Tracklist


1.Icebreaker5:20
2.Too much at one time5:45
3.A new morning5:00
4.Climbing to the top4:15
5.Unknown destination4:30
6.New views21:45
Gesamtlaufzeit46:35

http://www.youtube.com/watch?v=HuqD75vmKsU

Montag, 14. Januar 2013

SEVENTH WAVE: TIMES TO COME

Ach wie ist das schön: eine LP - Vinyl pur! -  aus ihrem "Innersleeve" sanft und leicht auf die weit geöffnete Hand gleiten zu lassen um sie dann ganz behutsam auf den Plattenteller des Plattenspielers abzulegen. Den Tonarm vorsichtig anheben, über die Einlaufrille führen, den Tonarm mit dem Tonarmhebel sanft auf die Platte aufsetzen lassen. Dann dieser Klang: Knacks,Rausch - Stille - dann doch die ersten Töne, der erste Titel beginnt.
Seit X Jahren habe ich meine Analogader mal wieder verspürt und diese Platte aufgelegt. Ein Werk von 1974 (die Platte ist top in Ordnung - rauschfrei und nur 2,3 leise Knackser!) einer Gruppe, das meines Wissens nie im deutschen Radio etc. gespielt wurde. Was die Frage aufwirft: wie kam ich damals gerade auf diese? Doch,da, ich erinnere mich. Ein Wühltisch war's damals bei K....f, alle LPs 5,-DM. Und da hat mich die Besetzung - Keyboards & Schlagzeug - und die Physiognomie der Akteure auf der Rückseite des Covers motiviert zuzugreifen. Eine gewisse Ähnlichkeit ist den beiden Musikern, die sich SEVENTH WAVE nannten , mit dem damals viel berühmteren Keith Emerson nicht abzusprechen. Aber auch musikalisch und technisch stehen die beiden dem Tastenrastelli von dunnemals in fast nichts nach. Ken Elliott bedient primär die Tasten von MOOG-Synth über Piano bis zum Glockenspiel, während Kieran O'Connor diverses Schlagwerk bis zu Xylo- und Vibraphon zum Grooven bringt. Der Hr. Elliott trägt dazu auch noch die Texte mit einer Stimme vor, die heutzutags etwas unkonventionell klingt, aber nicht wirklich schlecht, es gibt bessere Sänger im Prog. Das ist allerdings das einzige, was ich zu mäkeln habe an dieser Platte. 
Das Duo schüttelt hier einen leichtgewichtigen, aber gehaltvollen Keyboardprog in die Rillen, dass es eine wahre Freude ist. Mit federleichter Hand luftig - es fehlt der E-Bass - arrangiert, lässt sich dieses Werk auch heute noch - fast 40 Jahre nach Entstehung - mit viel Spass an der Musik hören.  Nach etwas mehr als 34 Minuten ist allerdings der Spass recht schnell vorbei, es sei denn, man beginnt wieder von vorne. Was beim Vinyl ein ganz besonderes Vergnügen ist...s.o.
Wer auf keyboardlastigen, aber dennoch luftigen Progrock der "alten" Schule steht, sollte bei CD-Vertrieben danach suchen. 2011 hat Market Square Records dieses und das 2.Werk (Psi-Fi) wieder aufgelegt.
 Anspieltipp: keiner, die ganze Platte!
 Titelliste:
1.Sky scraper2:18
2.Metropolis4:25
3.Intercity water rat0:31
4.Escalator0:17
5.Old dog song4:38
6.Smog, fog and sunset3:09
7.Fail to see4:07
8.Premonition3:15
9.Festival2:04
10.Eversolightly4:32
11.Communication skyways2:45
12.Things to come1:43
13.1999 1/21:08
14.Dance of the Eloi1:59

Samstag, 3. November 2012

ECLIPSE SOL-AIR: BARTOK'S CRISIS

Eine junge Band, eine deutsche Band,die sich in, um Regensburg gefunden hat. Die meisten der Mitglieder genossen eine Ausbildung in klassischer Musik - und das hört man auch. Gegründet wurde die Band von Philippe Matic-Arnaud des Lions, einem gebürtigen Pariser, der bei den Regensburger Domspatzen das Singen erlernte und weitere musikalische und schauspielerische Erfahrungen rund um Regensburg machte. Und diese Erfahrungen bringt er in den Gesamtklang der Band ein. Er teilt sich den Job als Kopf der Truppe mit Mireille Vicogne, die sich die Singstimme mit ihm teilt und auf der Bühne meist die Flöte bläst wie dunnemals ein gewisser Ian Anderson. Da auch die anderen Bandmitglieder solide Ausbildungen in musikalischer Hinsicht vorweisen können, hört man auf dieser Aufnahme Musik, die sehr professionel ohne in Routine zu versanden aus den Boxen strömt. Ja, es ist ein Strömen von Musiken aus verschiedenen Epochen und Teilen Europas. Es klingt mal französisch, der Balkan hat seine Spuren hinterlassen, lateinisch gesungene Choräle, Klassik sowieso - allerdings bekomme ich den "Bartok" musikalisch nicht wirklich entdeckt, ebenso wenig wie Pink Floyd, mit deren Bezug heftig die Werbetrommel gerührt wird - und (Mittelalter-)Folk. Und damit kann ich wiederum einen Bezug zu den '70ern herstellen, denn die SängerInnenkonstellation bei ESA lässt mich immer wieder an Minne Graw und Olaf Cassalich von "Ougenweide" denken. Dort liegen für mich die musikalischen Wurzeln von ESA. Aber das ist eine rein subjektive Wahrnehmung.
Mit "Waiting for you" ist ein erster Höhepunkt des Werkes erreicht, bei dem zwar aweng zuviel "away gerunnt", aber mit einem hymnisch-rockigen Refrain geschlossen wird, eingeleitet mit einem geschmackvollen Gitarrensolo. Es schließt sich ein mit einem lateinischen Choral eröffneten "Benedictus" an, der folgende akustische Teil mit Gitarren und Streichersoli athmet 70er Jahre wie der folgende Rockteil mit STRAWBS- Keyboards u. Andersonflöte. Auch typisch für diese Jahre der Wechsel von rechts nach links und zurück im Stereosound. Beschlossen wird das Stück im 3/4-Takt, sich steigernd bis zu einem  Endzeit-"Amen". Mit "Phantome" schließt sich ein ausgewachsener, waschechter Progtitel an, der dem Proggie Freude macht mit einem kalypsoähnlichen Finale mit Bläserkombo. Dannach eröffnet eine "Bonsai"-Version des Märchens "Hänsel und Gretel" den absoluten Höhepunkt der Platte, "Die Rumänen", sozusagen das "Opus Magnum" der CD. Die Textidee könnte einem Olaf Cassalich entsprungen sein wie auch die Melodieführung  und das Wechselspiel der Singstimmen. Mit "Tonight" findet auch der radioweichgespülte Hörer ein Stück gehobener Unterhaltung, das gut ins Gehör geht.
Es folgt ein rätselhaft theatralisches "Crazy in the cage". Hier kann Philippe sein schauspielerisches Talent zumindest stimmlich ausleben begleitet von einer Band, die weiß wie man spannend musiziert.
Den Abschluss bildet ein altes französisches Volks(?)-lied: "Frere Jacques". Allerdings in einem dramatisch schleppenden Gestus in Moll. Und da ist doch noch ein wenig Pink Floyd mit dem  "Dark side..."-Saxophon..
 Die Band weiß, wie man spannend und ohne zu nerven stringend musiziert. Und es geht auch ohne Growls und Screams... wer hätte das gedacht. Macht Lust auf mehr. Es sollte auch nicht allzu lange dauern, denn die Band ist mit Frank Bornemann zur Zeit im Studio um das nächste Werk auf den hoffentlich erfolgreichen Weg zu bringen. Ich drücke die Daumen.
Meine Favoriten: siehe Text

Titelliste:

1Intro0:51
2The Reactorsong4:38
3Waiting for you15:06
4Benedictus11:06
5Phantome13:02
6Die Rumänen21:25
7Tonight3:49
8Crazy in the Cage8:04
9Frère Jacques3:4

 http://www.babyblaue-seiten.de/album_11960.html

Montag, 24. September 2012

DAYMOON: ALL TOMORROWS

Ein Deutscher in Sintra/Portugal - Fred Lessing - ist der "spiritus rector" dieses Projektes DAYMOON und damit auch Kompositeur und Texter der meisten der Titel, die sich über mehrere Jahre bei ihm angesammelt hatten und nun im Kontext einer CD der Veröffentlichung harrten ohne den Eindruck eines Flickenteppichs beim Hörer zu hinterlassen. Ein schwieriges Unterfangen. Aber dank seiner guten Kontakte in der internationalen Musikszene bekam er Unterstützung von solch illustren Musikern wie Andy Tillison (THE TANGENT), Mats Johansson und Thomas Olsson (ISILDURS BANE) u.a. aus Übersee und Europa. -
 Ich muss gestehen, dass ich mit der Rezension meine Schwierigkeiten hatte, wobei mir die Ursachen bis dato nicht ganz klar sind. - Aber steige ich mal ein:

 ALL TOMORROWS, das Titelstück eröffnet den Reigen dieser Sammlung, ein Rocksong mit eingängigem Aufbau, sehr zupackend und rockig arrangiert. Endend mit einem Zitat aus der Welt der sog. E-Musik, der "Lustigen Witwe" von F.Lehar. Ein humoriger Schluss, der jedoch andeutet, dass Humor und Ironie eine Rolle spielen in der Welt des F.Lessing.

Das zweite Stück ist eine musikalische Kurzbeschreibung eines Lieblingsfilms des Autoren: TRANSZENDENZ der Titel des Stückes, ExistenZ der Filmtitel, mir unbekannt. Ein wilder Ausbruch von Sax, Gitarre auf solidem Rockrhythmus. Ein wenig King Crimson der frühen Jahre assoziiere ich hier. Als 3. folgt der erste "richtige" Progsong  mit "HUMAN AGAIN", der fast alles das mitbringt, was ein "gut abgehangener" Retroprogsong braucht. So z.B. eine akustische Einleitung, Bridges, Bombast, Melodien,  Mitsingrefrains, ein bißchen Italoprog (PFM) und ein schönes Akkordeonende. Fred's Affinität zur islamischen Kultur in Verbindung mit seinem speziellen Humor kommt bei "MARRAKESH" als nächstem Titel zum Ausdruck, mit orienttypischem Instrumentarium und passender Rhythmussection. Dann wird's stimmungsmäßig etwas "depro", wie Fred's Gitarrenfreund Paolo gerne lästert. Etwas ruhiger, mit 6/8-Rhythmus beginnt "SORRY - a theatre play" - ach so -Theaterstück, o.k. Da komme ich mit meinem 50 Jahre altem Schulenglisch beim Text nicht mehr mit. Also versuche ich über die Musik hinter den Sinn zu kommen. Ergebnis: Fehlanzeige. Vielleicht erwarte ich mehr als gute Musik, denn dies ist das Stück allemal. Es bleibt nicht bei "depro", sondern es geht auch schon mal das Licht an und ein Ohrwurm ist der Refrain zweifellos mit anschließendem G-Solo von Th. Ollson wohl begleitet  mit schweren Keyboardsounds (Mats Johannson). "When they smile at you on the TV-show does anything mean anything at all?" sind die letzten Worte des Helden des Stückes. Vlt. helfen dem Interessierten einige Klicks auf die DAYMOON-HP http://www.daymoon-music.com/ zu größerem Verständnis des Gehörten.
Stimmungsmäßig auf gleichem Niveau geht es mit "BELL JAR" weiter, ein Titel, der mich an die Werke eines Rupert Hine (THINKMAN) erinnert, der Miite der 80er mit Synthierhythmusteppichen dieser Art einiges vorwegnahm, was dann in den 90ern mit zum "Mainstream"-Sound wurde.
Stimmungswechsel: akustische Gitarre mit  viel Raum eröffnet ein Stimmungsbild Sintras im November, wohl nach einem heißen Sommer, FIRST RAIN eben. Ein fast schon meditatives Stück.Schön.
Fast ohne Pause und mit einem bombastischen orientalischen Intro beginnt mit "ARKLOW" ein weiteres Ortsportrait, nur befinden wir uns laut Booklet in Irland in der Näher Dublins. Ein weiterer Progtitel, bei dem auch das Fegefeuer irgendeine Rolle zu spielen scheint (ogott, mein Englisch!!!). Ruhiges Gitarrenspiel mit Flöten im Hintergrund wird abgelöst von einem rockigen Songteil, Keyboards begleiten mehrstimmigen Gesang zum Ende.
Ein schlichtes Synthiethema bildet den Beginn eines ruhig fließenden Songs mit leicht verfremdeten Vocals, einfach strukturiert und eingängig arrangiert. Geht gut in die Gehörgänge: NEWS FROM THE OUTSIDE.
Dann bin ich auch schon beim "Finale Grande", das bezeichnenderweise "THE SUM" betitelt ist. Also die Summe der gesamten CD zusammengefasst könnte man meinen, was nicht so ganz falsch ist. Hier sind nochmal fast alle Elemente des Prog- oder doch Reg(ressiv?) - konzepts von DAYMOON zusammengefasst ohne Wiederholung des Vorherigen. Textlich wohl eine Liebeserklärung an/ für seine Frau Inès, wenn mich mein rudimentäres Englisch nicht ganz im Stich läßt. Ein starkes Stück Musik also zum grandiosen Ende dieser - für mich -  nicht einfach zu rezensierenden CD. Aber die Mühe hat sich gelohnt.
Gespannt bin ich auf die anstehenden nächsten Werke von DAYMOON,  von denen eine  - soweit ich weiß - kurz vor der Veröffentlichung steht. Ich freue mich darauf.

Samstag, 2. Juni 2012

SUPERTRAMP: Crime of the century

CoverbildEin Meilenstein in der Rock- und Popgeschichte ist dieses Album, weil es mit seiner musikalischen Kraft und textlichen Aussage auch heute noch nichts an Gültigkeit verloren hat und somit eine gewisse Zeitlosigkeit besitzt. Mein Englisch ist aus dem Realschülerstadium nicht hinausgekommen, aber das, was ich gerade noch verstehe und mit dem musikalischen Ausdruck verbinde, lässt mich darauf schließen, dass sich seit 1974 - dem VÖ-Jahr des Werkes - nicht so viel verbessert hat. Im Gegenteil. (z.B. "School"). Mit "Dreamer" gibt es auch einen radiokompatiblen Hit, der im Kontext des Albums garnicht so harmlos wirkt wie losgelöst davon.
Es fällt mir schwer, aus dem Songkontext  Anspieltipps herauszuziehen, aber falls es unbedingt sein müsste:
"School"(live:http://www.youtube.com/watch?v=yeEtUCdLUoM&feature=related), "Asylum", "Rudy"(http://www.youtube.com/watch?v=SGCBoz1y_uU&feature=related), "Crime of the century" - aber am Besten alles in einem Rutsch.
 Hier sei auf folgende Rezension verwiesen: http://babyblaue-seiten.de/index.php?content=review&albumId=302